DSM 7 – Execute msiexec.exe

Die Verwendung von msiexec.exe ist vielen geläufig.

msiexec aus der Windows Run-Zeile auszuführen benötigt lediglich den besagten Aufruf mit den entsprechenden Parametern. Dabei ist es egal in welchem Ordner wir uns gerade befinden, denn der Pfad zur exe wird von Windows automatisch aufgelöst, da sich die exe im Systemordner “System32” befindet.

In DSM 7 gibt es natürlich die Befehle MSIInstallProduct und MSIUninstallProduct.

Möchte man jedoch trotzdem die msiexec.exe mit einem Execute ausführen, benötigt es ein paar mehr Buchstaben als in Windows.  Weiterlesen

Neuerungen in Frontrange DSM 7.2

Frontrange hat bekanntgegeben, dass eine neue Version von DSM (Desktop and Server Management) fertiggestellt ist. DSM 7.2 wird ab 3.12.2012 zum Download bereitstehen und bietet einige Neuerungen, die auf jeden Fall erwähnenswert sind.

Die interessantesten Highlights sind die Unterstützung für Windows 8 und das Advanced Patch Management.

DSM 7.2 bringt von Haus aus OS Configuration Templates für Windows 8 mit sich, die Windows 8 Sourcen können erkannt werden und natürlich ist auch Windows PE 4.0 (das neue Bootenvironment von Windows 8) mit an Bord. Somit kann Windows 8 mit DSM 7.2 ausgerollt und konfiguriert werden. (Windows Server 2012 ebenfalls)

Der Windows Server 2012 kann in dieser Version leider noch nicht ausgerollt, jedoch Weiterlesen

DSM 7.2 Neuerungen – Script Befehl – PinToTaskbar

Seit Windows Vista gibt es in Windows die sogenannte Taskbar.

Mit DSM 7.2 wird nun ein Befehl zur Verfügung gestellt, mit dem Einträge an die Taskbar “gepinnt” werden können.

Der Befehl heißt entsprechend “PinToTaskbar”.

Mit UnpinFromTaskbar können Einträge auch von der Taskbar entfernt werden.

DSM 7.2 Neuerungen – Script Befehl – MessageBox mit TimeOut

Die DSM 7.2 hat eine geringe, aber lange erhoffte Befehlserweiterung erhalten.

Es ist nun möglich einen Dialog mit einem TimeOut zu versehen. Hierzu wurde der bestehende MessageBoxEx um entsprechende Parameter erweitert. Ein Parameter ist hierbei die Zeitspanne, wie lange der Dialog angezeigt bzw. auf Eingabe durch den Benutzer gewartet werden soll. Der zweite Parameter ist die Standardbelegung der Antwort.

D.h. wenn ein Dialog z.B. eine Auswahl zwischen “Ja” und “Nein” anbietet kann nun definiert werden, dass der Dialog 60 Sekunden angezeigt wird und falls der Benutzer keine Eingabe vornimmt “Nein” der Standardwert sein soll. Das “Nein” ist dann als Rückgabeparameter bzw. Variable im Script verfügbar und kann wie bisher ausgwertet werden.

DSM 7 – Undokumentierte Scriptbefehle freischalten

In DSM7 gibt es einige Befehle mehr, als man in der Packaging Workbench sehen kann. Dies Befehle kann man mit einem kleinen Trick freischalten. Man muss eine Variable in der DSM Console unter Manage Infrastructure anlegen (Preview) und diese auf den Wert 1 einstellen.

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Server 2008 R2 Features und Rollen hinzufügen Script

Ein MS Server Betriebssystem mit DSM 7 auszurollen stellt kaum ein Problem dar. Möchte man allerdings zusätzlich noch Rollen oder gar Features automatisch hinzufügen ist man mit den DSM 7 Bordmitteln, wie z.B. den Post OS Actions doch etwas eingeschränkt.

Das Hinzufügen von Rollen mit Powershell allerdings, welche seit Server 2008 R2 von Haus aus mit installiert wird, stellt hingegen überhaupt kein Problem dar.

Deshalb habe ich ein kleines Programm geschrieben, welches euch eine Übersicht der verschiedenen Rollen und Features des Servers 2008 R2 aufzeigt, aus denen ihr dann eure gewünschte Konfiguration zusammenklicken könnt. (Den Download findet ihr am Ende des Artikels.) Weiterlesen

Removedir

Ab und zu bleibt bei einer Deinstallation, das Verzeichnis der Software in z.b. C:Program Files (x86) bestehen. Wie kann man dieses, am effektivsten löschen?

Zum Enfernen von Verzeichnissen gibt es den Befehl “RemoveDir”. Hierbei muss man jedoch aufpassen, dass das Zielverzeichnis auch tatsächlich leer ist.

Beachten sie daher bitte, dieses Zielverzeichnis vorher per “Delete” vollständig zu leeren. Auch hier muss man aufpassen, da der “Delete”-Befehl standardmäßig nicht geflaggt ist. Tun sie dies, indem sie den Befehl per Hand von “Computer Related” auf “Service Executed” flaggen. Ansonsten bleiben im Verzeichnis alle Dateien bestehen, da ein Standarduser im ProgramFilesDir normalerweise keine Schreibrechte hat. Zusätzlich ein kleiner Tipp: Nutzen sie die Variable %ProgramFilesDir% für alles was in “C:Program Files (x86)” liegt. Damit vermeiden sie unnötige Komplikationen.

Das Script sollte dann wie folgt aussehen(Beispiel):

Delete %ProgramFilesDir%WinRAR*.*

RemoveDir %ProgramFilesDir%WinRAR

Somit werden allgemein alle Dateien im Zielverzeichnis gelöscht und per “RemoveDir” einwandfrei entfernt.

Erfahrungsbericht einer NetInstall Inplace-Migration (Teil 1)

Da wir bei einem Kunden gezwungen sind eine Inplace-Migration durchzuführen und ich im Internet selbst keine Erfahrungsberichte hierzu gefunden habe schreibe ich mal ein paar Zeilen. Vielleicht hat das ja auch noch der Eine oder Andere vor sich.

Ausgangslage

Unser Kunde setzt NetInstall bereits seit über 10 Jahren ein. Es werden deutlich über 10.000 Clients, verteilt auf etwa 400 Standorte, verwaltet. Im Einsatz ist momentan die Version NetInstall 5.86 mit dem aktuellen SP3. Serverseitig ist noch Windows 2003, clientseitig Windows XP im Einsatz. Der Rollout von Windows 7 ist am laufen, etwa die Hälfte der Rechner dürfte bereits umgestellt worden sein.

enteo v6 übersprungen

Aufgrund der schlechten Qualität der enteo v6 und der enteo v6.1 war diese Version nie betrachtet worden. Erst als enteo v6.2 mit Patch 6/7 aktuell war gab es erste Überlegungen auf die neue Version zu gehen. Die erste Version die eingespielt wurde war die Beta zur 7.0. Anhand dieser Version hat der Kunde erste Erfahrungen gesammelt. Weiterlesen

Paket zum Verschieben eines PCs in OU im AD

Wer die Verwaltung und die Gruppenzuweisung seine Softwareverteilung in DSM7 regelt, muss oft auch noch im Active Directory (AD) ran und den Computer in seine entsprechende Organisation Unit (OU) verschieben. Das ist zwar nur ein kleiner Klick, doch dieser kann einem erspart bleiben.

Gehen wir z.B. davon aus, das wir eine Active Directory OU Struktur haben, die unseren Standort angibt und unter diesem danach die Hardware in Computer, Notebooks und Server aufteilt. Bei neuen Computern müssten wir nun erst herausfinden, welchem Hardwaretyp unser neuer Computer entspricht und ihn dann händisch in die entsprechende OU verschieben. Weiterlesen

DSM 7.0.2 – Probleme beim Erstellen von Boot Environments

Als wir neulich bei einem Kunden waren, bei dem wir eine komplett neue Umgebung unter DSM 7.0.2 erstellen sollten, stießen wir auf erhebliche Probleme beim Versuch ein WinPE 3.0 Boot Environment Package hinzuzufügen.

Nach dem Erstellen des WinPE 3.0 Pakets meldet DSM, dass die Ausführung erfolgreich war. Jedoch lief der Kopiervorgang der Dateien viel zu schnell ab, weshalb wir einen Blick ins Projektverzeichnis warfen. Unsere Vermutung bestätigte sich, denn das Verzeichnis war leer.

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