DSM 7 – Hardwarewechsel bei bestehenden Computerobjekten

Aufgrund eines aktuell anstehenden Projektes bei einem Kunden habe ich mich etwas ausführlicher mit der Identifizierung von Computerobjekten in DSM beschäftigt.

Hintergrund des Projektes:

Bei einem Kunden steht ein Hardwaretausch von Client Computern an.

  • Die neuen Computer sollen mit DSM gemanagt und ein Betriebssystem auf ihnen ausgerollt werden.
  • Die neue Hardware soll einen bestehenden, bereits mit DSM gemanagten Client ersetzten und somit seine bestehenden Gruppenzuordnungen in DSM beibehalten.
  • Die alten Clients haben eine PCI-Glasfaser-Netzwerkkarte verbaut, die in den neuen PC übernommen werden kann/soll.

Dabei kam die Frage auf, ob es ausreichend ist, bei einem Hardwaretausch am Client nur die alte Netzwerkkarte in den neuen PC einzubauen, um das bestehende Computerobjekt in DSM weiterhin verwenden zu können. Sprich, ob die alte MAC-Adresse ausreicht, um den Rechner dem alten DSM Computerobjekt zuzuordnen und somit die bestehenden Gruppen beizubehalten oder ob DSM den PC primär über die SMBIOS Guid erkennt.

Um dies herauszufinden muss man zuerst einmal wissen, welche eindeutigen Merkmale zum Identifizieren in DSM überhaupt verwendet werden:  Weiterlesen

DSM 7.2 – Hotfix Bundle 1 released

Knapp über einen Monat ist DSM 7.2 nun offiziell erhältlich, da veröffentlicht Frontrange schon das erste Hotfix Bundle und behebt somit insgesamt 14 bereits bekannte Probleme der Version 7.2.

Das Update auf Patchlevel 7.2.0.1 löst unter Anderem ein Problem beim AusführenPackagingWorkbench eines Power Shell Scripts mit dem CallScript-Befehl, was auf 64bit Maschinen zu einer Ausnahme geführt hatte.

Ebenso wurde ein Fehler im Delete-Befehl gefixt. Dieser löscht nun wieder alle gewünschten Dateien und Verzeichnisse rekursiv.

Weiterhin wurden mehrere Probleme mit dem BLP und BLS, bzw. dem Update der jeweiligen behoben und ein Fehler beim Client sync, der nach dem Update auf 7.2 die Meldung “internal error occured (1359)” ausspuckte und bisher über den Workaround gelöst werden konnte, den CMDB Cache auf den Clients zu erneuern, gehört nun auch der Vergangenheit an.

Server 2008 R2 Features und Rollen hinzufügen Script

Ein MS Server Betriebssystem mit DSM 7 auszurollen stellt kaum ein Problem dar. Möchte man allerdings zusätzlich noch Rollen oder gar Features automatisch hinzufügen ist man mit den DSM 7 Bordmitteln, wie z.B. den Post OS Actions doch etwas eingeschränkt.

Das Hinzufügen von Rollen mit Powershell allerdings, welche seit Server 2008 R2 von Haus aus mit installiert wird, stellt hingegen überhaupt kein Problem dar.

Deshalb habe ich ein kleines Programm geschrieben, welches euch eine Übersicht der verschiedenen Rollen und Features des Servers 2008 R2 aufzeigt, aus denen ihr dann eure gewünschte Konfiguration zusammenklicken könnt. (Den Download findet ihr am Ende des Artikels.) Weiterlesen

Removedir

Ab und zu bleibt bei einer Deinstallation, das Verzeichnis der Software in z.b. C:Program Files (x86) bestehen. Wie kann man dieses, am effektivsten löschen?

Zum Enfernen von Verzeichnissen gibt es den Befehl “RemoveDir”. Hierbei muss man jedoch aufpassen, dass das Zielverzeichnis auch tatsächlich leer ist.

Beachten sie daher bitte, dieses Zielverzeichnis vorher per “Delete” vollständig zu leeren. Auch hier muss man aufpassen, da der “Delete”-Befehl standardmäßig nicht geflaggt ist. Tun sie dies, indem sie den Befehl per Hand von “Computer Related” auf “Service Executed” flaggen. Ansonsten bleiben im Verzeichnis alle Dateien bestehen, da ein Standarduser im ProgramFilesDir normalerweise keine Schreibrechte hat. Zusätzlich ein kleiner Tipp: Nutzen sie die Variable %ProgramFilesDir% für alles was in “C:Program Files (x86)” liegt. Damit vermeiden sie unnötige Komplikationen.

Das Script sollte dann wie folgt aussehen(Beispiel):

Delete %ProgramFilesDir%WinRAR*.*

RemoveDir %ProgramFilesDir%WinRAR

Somit werden allgemein alle Dateien im Zielverzeichnis gelöscht und per “RemoveDir” einwandfrei entfernt.

Standardkommentar bei Paketfreigaben

Wenn man als Vorgabe einen standardisierten Text hat, der als Kommentar bei den Paketfreigaben eingefügt werden soll, jedoch keine Lust hat bei jeder Freigabe ein copy and paste oder sogar den Text per Hand einzutippen, kann eingestellt werden, dass der Text (sogar mit Variablen) standardmäßig in dem Kommentarfeld eingefügt wird.

Dazu legt man auf dem Server im Pfad “\MeinServernamedsm$SSIExtern$” eine

.txt-Datei mit dem Namen ReleaseCommentTemplate.txt an. In dieser kann man nun den Standardtext verfassen, der danach immer im Kommentarfeld beim Freigeben eines Pakets eingefügt wird.  Weiterlesen