SCCM vs DSM (Part 5b – MSI Paketierung mit DSM)

Der vorherige Blog befasste sich mit der “Paketierung” einer MSI-basierten Anwendung mit SCCM. Die Anforderungen an die Paketierung in einer DSM Umgebung sind identisch, ein Teil der Umsetzung ist ähnlich. So gilt auch hier wieder: Ein Großteil der Aufwände in der Softwareverteilung liegt in der Paketierung. Liegt das Paket zur automatisierten Verteilung bereit, dann kann es – je nach Größe des Unternehmens – zunächst auf verschiedenen Verteilservern bereitgestellt werden. Anschließend wird es in der Regel in den Cache der Clients übertragen und schließlich von dort aus installiert.

Der Unterschied zwischen SCCM und DSM liegt im Wesentlichen in der Paketierung. In diesem Blog schauen wir uns die Paketierung einer MSI-basierten Installation mit DSM an.

Als Ausgangspunkt haben wir wieder eine MSI Datei lokal im Temp Verzeichnis…

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SCCM vs DSM (Part 3 – globale Verfügbarkeit)

Wenn man mit Microsoft oder zumindest Microsoft Partnern im Zusammenhang mit Softwareverteilung streitet werden verschiedenste Gründe genannt die angeblich für SCCM sprechen. Ein solcher streitbarer Grund ist die angeblich bessere globale Verfügbarkeit.

Unbestritten ist Microsoft nicht nur größer, sondern auch umfassender und global besser aufgestellt als HeatSoftware. Das gilt sicherlich auch für das Partner-Ökosystem. Microsoft Partner gibt es in mehr Ländern als HeatSoftware Partner.

Allerdings ist nicht jeder Microsoft-Partner gleichzeitig ein SCCM Partner. Hingegen ist ein sehr großer Teil der HeatSoftware Partner auch Softwareverteilungsspezialist. Das bedeutet, dass wenn man schaut wo HeatSoftware Partner hat, dann weiß man in etwa wo es DSM Berater gibt. Das gleich kann über SCCM Consultants nicht gesagt werden.

Unternehmen die im Sinne der Softwareverteilung global agieren können vermutlich in zwei Kategorien einteilt werden.  Die, die alles zentral steuern und automatisieren und die, die dezentral agieren. Der Wunsch bzw. Bedarf an global verfügbaren Beratungshäusern dürften insbesondere in der zweiten Kategorie der Unternehmen vorhanden sein. Allerdings muss hier genauer hingeschaut werden. Welcher Bedarf liegt in diesen Fällen eigentlich vor? Geht es um einen Bedarf an Infrastrukturberatung oder geht es eher um Paketierungsunterstützung?

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