SCCM vs DSM (Part 5a – MSI Paketierung mit SCCM)

Im vorherigen Blog haben wir einen ersten Überblick über die Softwarebibliothek von SCCM und DSM erhalten. Soweit schienen die beiden Lösungen einen nahezu identischen Ansatz zu verfolgen. In diesem Blog werden wir eine erste Anwendung in die Softwarebibliothek hinzufügen.

Ein Großteil der Aufwände in der Softwareverteilung liegt in der Paketierung. Steht das Paket zur automatisierten Verteilung bereit, dann kann es – je nach Größe des Unternehmens – zunächst auf mehreren Verteilservern bereitgestellt werden. Anschließend wird es in den Cache der Clients übertragen und schließlich von dort aus installiert.

Je nach dem in welcher Form eine Anwendung vom Hersteller zur Installation bereitgestellt wird, sind die notwendigen Schritte unterschiedlich. In diesem Blog betrachten wir die Vorgehensweise im Fall einer MSI-basierten Installation.

 

Als Ausgangspunkt haben wir eine MSI Datei auf einem Datenträger oder lokal im Temp Verzeichnis…

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SCCM vs DSM (Part 4a – Softwarebibliothek)

Wie bereits angekündigt behandelt dieser Blog das Thema Paketierung.

Aus meiner Sicht sind die Unterschiede zwischen SCCM und DSM bei diesem Thema am größten. Darüberhinaus sind sie so wesentlich, dass ich diesem Thema mehrere einzelne Blogs mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten widmen werde.

Dennoch möchte ich diese Teilserie mit den Gemeinsamkeiten beginnen.

Macht man sich zu dem Thema Softwareverteilung genauere Gedanken wird man schnell dazu kommen, dass man einen Überblick über folgende Dinge benötigt:

  • welche Software hat man bzw. will man verteilen
  • welche Benutzer und Computer sind in der Umgebung vorhanden
  • Welche Benutzer bzw. Computer sollen welche Software (in welcher Version, Konfiguration, Edition) erhalten
  • Wie sieht die Infrastruktur (Standorte, Server, Netzwerkverbindungen, usw.) aus

Beide Lösungen decken alle eben genannten Themen ab. In Teilen tun sie dies sogar in einer ähnlichen Art und Weiße.

Im Folgenden betrachten wir den ersten Punkt:

Verwaltung der zu verteilenden Anwendungen

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SCCM vs DSM (Part 3 – globale Verfügbarkeit)

Wenn man mit Microsoft oder zumindest Microsoft Partnern im Zusammenhang mit Softwareverteilung streitet werden verschiedenste Gründe genannt die angeblich für SCCM sprechen. Ein solcher streitbarer Grund ist die angeblich bessere globale Verfügbarkeit.

Unbestritten ist Microsoft nicht nur größer, sondern auch umfassender und global besser aufgestellt als HeatSoftware. Das gilt sicherlich auch für das Partner-Ökosystem. Microsoft Partner gibt es in mehr Ländern als HeatSoftware Partner.

Allerdings ist nicht jeder Microsoft-Partner gleichzeitig ein SCCM Partner. Hingegen ist ein sehr großer Teil der HeatSoftware Partner auch Softwareverteilungsspezialist. Das bedeutet, dass wenn man schaut wo HeatSoftware Partner hat, dann weiß man in etwa wo es DSM Berater gibt. Das gleich kann über SCCM Consultants nicht gesagt werden.

Unternehmen die im Sinne der Softwareverteilung global agieren können vermutlich in zwei Kategorien einteilt werden.  Die, die alles zentral steuern und automatisieren und die, die dezentral agieren. Der Wunsch bzw. Bedarf an global verfügbaren Beratungshäusern dürften insbesondere in der zweiten Kategorie der Unternehmen vorhanden sein. Allerdings muss hier genauer hingeschaut werden. Welcher Bedarf liegt in diesen Fällen eigentlich vor? Geht es um einen Bedarf an Infrastrukturberatung oder geht es eher um Paketierungsunterstützung?

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